Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)


1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge, Angebote und Leistungen zwischen marmota – Leon Wudy, handelnd unter der Bezeichnung „marmota“, nachfolgend „Auftragnehmer“, und dem jeweiligen Vertragspartner, nachfolgend „Auftraggeber“. Abweichende oder entgegenstehende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers finden keine Anwendung, sofern ihrer Geltung nicht ausdrücklich schriftlich zugestimmt wurde.


2. Leistungen und Vertragsgegenstand

Der Auftragnehmer erbringt kreative und technische Dienstleistungen im Bereich Film-, Video- und Content-Produktion, insbesondere Konzeption, Dreh, Postproduktion, Schnitt, Color Grading, Drohnenaufnahmen, Fotografie sowie begleitende Beratungsleistungen. Die Leistungen stellen kreative Dienstleistungen dar. Ein bestimmter wirtschaftlicher oder werblicher Erfolg wird nicht geschuldet, sofern dieser nicht ausdrücklich vereinbart wurde.


3. Vertragsschluss

Ein Vertrag kommt durch schriftliche Angebotsannahme, eine schriftliche Auftragsbestätigung oder durch Beginn der Leistungserbringung zustande. Änderungen oder Ergänzungen bedürfen der Schriftform.


4. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber stellt alle zur Durchführung des Projekts erforderlichen Informationen, Inhalte, Materialien, Rechte, Genehmigungen, Zugänge und Mitwirkungsleistungen rechtzeitig und vollständig zur Verfügung. Verzögerungen oder Mehraufwand aufgrund fehlender oder verspäteter Mitwirkung gehen zulasten des Auftraggebers.


5. Leistungsumfang und Änderungen

Der Leistungsumfang ergibt sich ausschließlich aus dem individuell vereinbarten Angebot oder Vertrag. Änderungs- oder Erweiterungswünsche nach Vertragsschluss sind gesondert zu vergüten. Nicht ausdrücklich vereinbarte Leistungen, insbesondere zusätzliche Schnittfassungen, Formatadaptionen, Untertitel oder die Herausgabe von Rohmaterial, sind nicht Bestandteil der Leistung.


6. Vergütung und Zahlungsbedingungen

Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern diese anfällt. Der Auftragnehmer ist berechtigt, vor Leistungsbeginn eine angemessene Anzahlung zu verlangen. Rechnungen sind ohne Abzug innerhalb der vereinbarten Frist fällig. Nutzungsrechte gehen erst nach vollständiger Zahlung auf den Auftraggeber über.


7. Abnahme

Nach Übergabe der vereinbarten Leistung ist diese vom Auftraggeber innerhalb von sieben Werktagen zu prüfen. Erfolgt innerhalb dieser Frist keine schriftliche Mängelanzeige, gilt die Leistung als abgenommen. Kreative Abweichungen im Rahmen der vereinbarten Konzeption stellen keinen Mangel dar.


8. Urheber- und Nutzungsrechte

Das Urheberrecht sowie sämtliche Leistungsschutzrechte an den erstellten Werken verbleiben beim Auftragnehmer. Nach vollständiger Zahlung erhält der Auftraggeber ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht im vertraglich vereinbarten Umfang. Jede weitergehende Nutzung, insbesondere Weitergabe an Dritte, Unterlizenzierung oder Nutzung über Zweck, Dauer oder Gebiet hinaus, bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers. Rohmaterial, Projektdateien und offene Timelines sind nicht Bestandteil der Nutzungsrechte, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.


9. Referenznutzung

Der Auftragnehmer ist berechtigt, die erstellten Werke sowie den Auftraggeber zeitlich unbegrenzt zu Referenz- und Eigenwerbezwecken zu nutzen, insbesondere auf der eigenen Website, in sozialen Medien, Showreels oder Präsentationen, sofern dem keine berechtigten Geheimhaltungsinteressen des Auftraggebers entgegenstehen.


10. Konzepte und Vorleistungen

Konzepte, Treatments, Moodboards, Entwürfe und sonstige Vorleistungen des Auftragnehmers sind urheberrechtlich geschützt. Eine Nutzung oder Weitergabe ohne entsprechende Beauftragung oder ausdrückliche Zustimmung ist unzulässig.


11. Haftung

Der Auftragnehmer haftet nur für Schäden, die auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten beruhen. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden sowie maximal auf die Höhe der vereinbarten Vergütung. Eine Haftung für entgangenen Gewinn, Reichweite oder Werbewirkung ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.


12. Freistellung

Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aus der Nutzung vom Auftraggeber bereitgestellter Inhalte, Materialien oder Rechte resultieren.


13. Höhere Gewalt

Ereignisse höherer Gewalt, insbesondere Naturereignisse, Krankheit, behördliche Anordnungen oder wetterbedingte Einschränkungen, berechtigen den Auftragnehmer zur Verschiebung vereinbarter Termine oder zum Rücktritt vom Vertrag. Bereits erbrachte Leistungen sind in diesem Fall zu vergüten.


14. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Auftragnehmers. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt.